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Aktuelles

Sommer-Schliesszeiten:

27.06.-4.07.2022

25.07.-15.08.2022

CORONA PANDEMIE 

Liebe Patientinnen und liebe Patienten,


angesichts der aktuellen Lage und Verunsicherung aufgrund der noch bestehenden Corona- Pandemie möchte ich Ihnen gerne einige Informationen zum Verlauf des Praxisbetriebs zukommen lassen.


Nach Rücksprache mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen sowie der Psychotherapeutenkammer Hessen finden in meiner Praxis im Forsthaus die Therapiesitzungen weiterhin statt.

Dabei halten sich die gesamten Praxen im Forsthaus an die Empfehlungen des Robert Kochs Instituts zur Ausweitung der Alltagshygiene.

Ich bitte Sie daher um Verständnis, dass ich auch weiterhin auf Händeschütteln zur Begrüssung als auch zum Abschied verzichten werde und keine offenen Getränke mehr ausgeben werde.

Bitte fühlen Sie sich dadurch nicht weniger HERZLICH WILLKOMMEN!

Ebenso erfolgt eine regelmäßige Grundreinigung durch unseren Reinigungsdienst, welche besonders die Desinfizierung von Türklinken und Oberflächen einschliesst.

Bitte achten Sie darauf, sich regelmässig und gründlich die Hände zu waschen. Falls gewünscht, stelle ich Ihnen Desinfektionsmittel zur Verfügung.

Bitte erscheinen sie nicht krank zu einem Termin.

Ich bespreche mit jedem einzelnen meiner Patienten das weitere Vorgehen und wir entscheiden gemeinsam, welche Option der Weiterführung der Therapie am geeigneten erscheint.

Viele von Ihnen äusserten sich bereits sehr besorgt über die Entwicklungen hinsichtlich der Ausbreitung des Corona Virus und es ist völlig „normal“, dass dies gerade ein vorherrschendes Thema ist – auch in den Therapiesitzungen. Ich freue mich, wenn ich Ihnen in den Gesprächen auch diesbezüglich etwas Entlastung bieten kann.

Umgang mit der "CORONA-ANGST":

  • Informieren Sie sich bei fachlich und sachlich verlässlichen Quellen 

  • Vermeiden Sie Sensations-Journalismus, ständiges "facebooking"usw.

  • Beschäftigen Sie sich nicht ausschliesslich mit dem Thema

  • Vermeiden Sie ständiges sich "Zudröhnen" - Radio, Fernseher usw.

  • Sprechen Sie über Ihre Ängste mit Freunde und Verwandten

  • Betrachten Sie die Situation auch mal von einer anderen Perspektive

  • Treiben Sie Sport (auch zu Hause) - Bewegung fördert nachweislich den Abbau von Stresshormonen und kann die Symptome von Ängsten und Depression verringern

  • Erlernen Sie ein Entspannungstrainig (auch online)

  • Praktizieren Sie Yoga (Meditation als auch Körperübungen)

Bitte bedenken Sie:

Ungewissheit und empfundene Hilflosigkeit bringen eine Wucht in die Wahrnehmung, die der tatsächlichen Bedrohung nicht im mindesten angemessen ist.

Angst beeinträchtigt außerdem eine realistische Einschätzung einer Situation, was auch zu Überreaktionen führen kann. Beispiel Hamsterkäufe, Übertriebene, zwanghafte Hygiene, Verhaltensverbote gegenüber dem (Ex-) Partner, den Kinder usw.

Besonders in Familien, in denen mit Panik reagiert wird, ist es wichtig, dass sich insbesondere die Kinder an dem- oder derjenigen orientieren, die den Ruhepol in der Familie darstellen.

Bezogen auf Kinder ist es wichtig, ihre Sorgen anzuhören und ernst zu nehmen und offen mit ihnen über die Situation zu reden, OHNE Ängste zu schüren!

Der emotionale Stress kann sich auch in Form von körperlichen Beschwerden, wie Herzklopfen, Atemnot, Engegefühl in der Brust, Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel, Kopfschmerzen, Einschlafstörungen und Albträumen äußern.

Ich wünsche uns allen durch ein bedachtes, besonnenes und gemeinschaftliches Verhalten in diesen turbulenten Zeiten, Ruhe bewahren zu können!


Viele herzliche Grüsse,


Gesine Bolz